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11 | Ein Tag zwischen Regen, Roller, Strand und Schwein

von Anica Feser | Dez. 19, 2025 | 0 Kommentare

Reisetagebuch 26. November 2025

Am Mittwochmorgen wachten wir in unserem wunderschönen Camping-Glamping-Setting auf. Die Atmosphäre war traumhaft, alles ruhig, natürlich und irgendwie magisch. Zum Frühstück gab es ein super leckeres philippinisches Frühstück mit Chicken, Reis und Rührei. Dazu frische Früchte und die ganze Kulisse draussen machte das Ganze einfach perfekt.

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Nach dem Frühstück organisierten wir uns einen Roller bei der Unterkunft und machten uns auf den Weg nach El Nido, um ein paar Dinge zu erledigen und die Stadt ein wenig anzuschauen. Wir fuhren bei strahlendem Sonnenschein los, doch kaum waren wir in El Nido angekommen, schüttete es aus heiterem Himmel wie aus Kübeln. So richtig tropischer Regen, der innert Sekunden alles überschwemmt. Zum Glück hielt das nicht lange an und wir konnten weiter zum Supermarkt, wo wir uns mit Snacks und Getränken eindeckten.

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Danach fuhren wir wieder zurück in die Unterkunft und gönnten uns einen gemeinsamen Schwumm im Pool, was mega entspannend war. 

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Am späten Nachmittag entschieden wir uns, zum Lio Beach zu fahren, weil der Sonnenuntergang dort besonders schön sein soll. Der Sonnenuntergang war zwar eher unsichtbar, komplett hinter Wolken versteckt, aber der Strand war dafür umso schöner.

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Und dann kam die Überraschung: Wir sahen Surfer im Wasser. Richtige Longboarder, perfekte 80 Zentimeter Wellen, wunderschöne Sets. Und genau an diesem Tag hatten wir eigentlich schon mittags dorthin gehen wollen, aber wir verschoben es wegen Drohne holen und anderen Plänen. Ein bisschen schade, denn die Wellen waren wirklich traumhaft und wir hätten locker den ganzen Nachmittag surfen können. Aber gut, manchmal kommt es halt anders.

Wir entschieden uns, einfach den Strandmoment zu geniessen und etwas Feines zu essen. Wir suchten ein halbtouristisches, halblokales Restaurant aus und Elia entdeckte sofort etwas, das ihn magisch anzog: das legendäre Pork Limb. Ein komplettes Schweinebein. Natürlich musste er nachfragen, wie viel so ein Ding wohl wiegt. Antwort: ein Kilogramm. Und bezahlt wurde pro Gramm, nämlich 1.50 Peso.

Schlussendlich wurde es ein eher teures Essen, und Elia bekam tatsächlich ein ganzes Kilo frittiertes Schweinefleisch serviert. Brutal gut, knusprig, richtig heftig. Aber ein Kilo ist halt ein Kilo. Etwa die Hälfte schaffte er, den Rest musste er einpacken. Da war er vielleicht ein bisschen zu gierig vor lauter Begeisterung. Aber hey, wieder etwas gelernt.

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Anica nahm ein indisches Curry, das auf dem Teller wunderschön aussah, aber geschmacklich leider enttäuschte. Manchmal sieht Essen besser aus, als es schmeckt.

Nach dem Essen liefen wir noch eine Runde am Strand entlang. Überall kleine Lichter, Palmen, eine ganz ruhige, romantische Stimmung. Elia trug sein eingepacktes Schweinebein wie eine Trophäe durch die Nacht. Wir fanden sogar eine Schaukel am Strand und setzten uns drauf, was irgendwie das perfekte kitschige Ferienmomentli war.

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Dann fuhren wir zurück zur Unterkunft, müde, zufrieden und bereit fürs Bett.

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