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28-29 | Zwischen Regenbogen und Abschied – ein letzter Morgen auf Siargao

von Anica Feser | Dez. 19, 2025 | 0 Kommentare

Der Wecker klingelte heute schon um 5 Uhr. Für uns eigentlich viel zu früh und doch genau richtig für diesen letzten gemeinsamen Tag. Also sind wir im Halbdunkel mit dem Roller zur Cloud 9 gedüst. Auf dem Steg angekommen, waren wir fast allein. Diese Stille am Morgen, das sanfte Licht, der Blick aufs Meer…..alles fühlte sich unglaublich schön an.

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Natürlich mussten wir unser gestern gemeinsam gekauftes Siargao-Shirt noch in Szene setzen. Wir haben Fotos gemacht, gelacht und diesen Siargao-Vibe genossen: entspannt, warm, frei. Die Stimmung war einfach besonders – eine Mischung aus Dankbarkeit und Wehmut.

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Dann begann es leicht zu regnen. Für die Drohne eher schlecht, für den Moment umso schöner. Denn plötzlich spannte sich ein Regenbogen über Meer und Siargao. Ein Geschenk, genau in diesem Moment des Abschieds. Wir konnten ihn noch aufnehmen – vor allem aber haben wir ihn tief in unseren Herzen gespeichert. Es tat so gut. Es waren richtig schöne Augenblicke.

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Danach sind wir in unserem Lieblingsfrühstückslokal direkt bei der Cloud 9 frühstücken gegangen: dem Shaka. Zwei köstliche Bowls, ein Ube-Eislatte und eine Salted-Karamell-Latte – ein traumhaftes Frühstück vor traumhafter Kulisse. Besser geht’s kaum. Schön war es. Und gleichzeitig unglaublich traurig. Den Abschied hatten wir lange gut verdrängt, aber hier kam plötzlich alles hoch. So gab’s nochmal einige Tränen während wir Arm in Arm die Blicke über Palmen, und die Cloud 9 in die Ferne schweifen ließen.

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Zurück in der Unterkunft hieß es dann duschen und packen. Abfahrt sollte eigentlich zwischen 10 und 10:30 Uhr sein – doch der Van stand natürlich schon 10 Minuten vor 10 da. Der Abschied wurde dadurch hektisch, kurz und stressig. Nicht so, wie wir ihn uns gewünscht hätten. Danach musste jeder erst einmal allein mit diesem Gefühl klarkommen. Schade – aber in dem Moment leider nicht anders möglich. So trennten sich unsere Wege.

Anica fuhr mit dem Van los – der dann übrigens noch zweimal im Kreis fuhr und später ewig durchs Hinterland, um weitere Leute abzuholen. Eigentlich hätte er also auch später kommen können. Aber irgendwie war es dann auch gut so: Ich konnte den Coconut Viewpoint und die Landschaft von Siargao noch einmal ganz bewusst auf mich wirken lassen. Auch wenn ich nicht alles festhalten konnte – die Traurigkeit war einfach zu groß.

Am Flughafen angekommen, lief der Check-in problemlos. Ein winziger Flughafen mit vier Gates – Verlaufen ausgeschlossen. Der erste Flug startete pünktlich und brachte mich nach Cebu. Dort hatte ich nur einen kurzen Aufenthalt: ein Zimt-Latte, ein bisschen am Blog schreiben, durchatmen.

Der längere Aufenthalt folgte dann in Manila. Eigentlich dachte ich, ich hätte sechs Stunden Zeit – letztlich zog sich alles vor allem wegen des Check-ins und der Sicherheitskontrolle, die über eine Stunde dauerten. So blieb am Ende gerade noch Zeit für ein Abendessen: Siomai mit Reis und ein gefülltes Gebäck – ein letzter, richtig schöner philippinischer Abschluss. Und während dem Essen hat sich eine Philippino neben mich gesetzt und das gleiche Gericht gegessen. So sind wir ins Gespräch gekommen und es hat sich herausgestellt, dass sie aus Puerto Princesa kommt, da wo meine Reise in den Philippinen begonnen hat. Und sie beginnt jetzt die Reise ins Ungewisse nach Taipeh. 

Nach dem Essen gab es  noch einen allerletzten Mango-Bananen-Shake und einen Mini-Brownie, um mein Restgeld aufzubrauchen. Bis auf 9PHP ist es genau aufgegangen mit dem Bargeld. 

Der Flug nach Doha startete pünktlich und landete ebenso reibungslos. In Doha ist es so teuer, da wollte ich mir nicht einmal einen Kaffee für 8EUR leisten. Also überbrückte ich die Wartezeit mit getrockneten Mango und Bananenchips, die ich in Manila als Souvenir gekauft hatte uns ließ den Tag Revue passieren. Ein Tag voller Schönheit, Abschied, Dankbarkeit und Traurigkeit. Einer, der bleibt. 

Auch mein Flug nach Zürich verläuft ruhig und wie immer bei Quatar Airways mit guter Verpflegung. Ich freue mich, wenn wir gleich landen und ich meine Eltern wieder in die Arme schließen kann. Und ich freue mich, dass der Blog jetzt als wichtiges Erinnerungsstück für 4 unvergessliche Wochen dienen kann. Ich hoffe, ihr hattet Freude daran, unsere Erlebnisse mitzuverfolgen und möchte mich bedanken, für euer Interesse an unserer Reise. Liebe Grüße Anica ♥️ 

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