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09 | Surfvibes und ein Abenteuer im Dunkeln

von Anica Feser | Dez. 18, 2025 | 0 Kommentare

Reisetagebuch 24. November 

Am Montag, den 24. November, mieteten wir uns gleich am Morgen im Hotel einen Roller für 500 PHP. Danach fuhren wir ganz in den Norden von El Nido an den Duli Beach. Die Fahrt dauerte etwa 45 Minuten und war richtig spannend. Viele kleine Dörfer, einfache Häuser, Tiere am Strassenrand, kleine Brücken und diese typisch philippinische Mischung aus Chaos und Schönheit.

Am Duli Beach setzten wir uns zuerst in eine Beach Bar, um zu frühstücken und den Surfervibe auf uns wirken zu lassen. Für Anica gab es einen Bananenshake mit Frühlingsrollen und für Elia einen Mango Shake sowie unsere erste Kokosnuss auf den Philippinen. Perfekter Start in den Tag.

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Danach liefen wir den Strand entlang und mieteten bei zwei Surflehrern am nächsten Stand unsere Bretter. Anica ging in die kleineren und weicheren Wellen, Elia natürlich gleich raus in die grösseren, die deutlich wilder waren. Es war ein richtig guter Surfday. Viele schöne Wellen, Sonne, warme Luft, dieses Freiheitsgefühl. Wir waren beide super happy.

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Am späten Nachmittag fuhren wir weiter zum Nacpan Beach, um dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Zeitlich war es ziemlich knapp, aber wir erwischten noch das Abendrot. Der eigentliche Sonnenuntergang war ohnehin nicht sichtbar, weil der Himmel voller Wolken war. Wir blieben trotzdem noch eine Weile am Strand sitzen und liessen die Stimmung einfach auf uns wirken. Nur wir zwei, Meeresrauschen und dieses warme, weiche Licht.

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Danach suchten wir uns ein Beach Restaurant. Elia bestellte eine Krabbensuppe und Anica ein philippinisches Nudelgericht. Es war okay, nichts Weltbewegendes, aber voll in Ordnung. Lustig war, dass unsere Handys wegen der feuchten Salzluft plötzlich nicht mehr laden wollten. Die Kontakte waren komplett feucht und zeigten Fehlermeldungen an. Wir fragten im Restaurant nach Reis und bekamen eine kleine Schale. Handys rein, abwarten und hoffen. Zum Glück funktionierten sie nach einer Weile wieder.

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Dann mussten wir aber noch zurück zum Roller finden. Da es am Meer komplett dunkel war und viele Restaurants schon geschlossen hatten, war das gar nicht so einfach. Der Weg war unbeleuchtet, holprig und teilweise richtig unheimlich. Man wusste nie genau, ob plötzlich Hunde, Hühner, Kinder oder irgendwer auf der Strasse auftauchen würde. Aber wir fanden den Roller glücklicherweise wieder und machten uns auf den Rückweg.

Die Fahrt zurück war ebenfalls dunkel und ein bisschen spooky, aber wir schafften es sicher ins Hotel. Dort sprangen wir sofort unter die Dusche und fielen danach müde und zufrieden ins Bett.

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