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20 | Ein Tag voller spontaner Abenteuer

von Anica Feser | Dez. 19, 2025 | 0 Kommentare

Reisetagebuch 5. Dezember 2025

Heute war einer dieser Tage, an denen man nicht viel plant und trotzdem unglaublich viel erlebt. Wir haben erst einmal ganz entspannt ausgeschlafen und sind dann in ein kleines Restaurant direkt in der Nähe unserer Unterkunft gegangen,  was uns von der Straße aus angesprochen hat,  um zu frühstücken. Das Café war wirklich traumhaft – eine Mischung aus gemütlicher Strandbar und kleiner Boutique, alles mit Meerblick.

Dort haben wir zwei richtig leckere Bowls gegessen und dazu einen Kaffee getrunken. Ein perfekter, ruhiger Start in den Tag.

Zurück in der Unterkunft haben wir noch ein bisschen gechillt, bevor wir uns auf den Weg zum Secret Beach gemacht haben. Das Wetter sah anfangs gar nicht so gut aus, wurde dann aber plötzlich doch wieder besser, sodass wir unterwegs ein paar richtig gute Drone Shots machen konnten.

Am Secret Beach selbst kam dann allerdings die Ernüchterung: Surfen war heute nicht drin. Ein einheimischer Surfer hatte uns erzählt, dass der einzige surfbare Spot heute in Pilar ganz im Süden  von Siargao, in der Nähe des Pacifico Beach sei.

Also haben wir uns spontan entschieden, stattdessen einen Strand weiterzufahren – zum Tangbo Beach. Die Sonne war gerade draußen, und wir hofften auf einen schönen Sonnenuntergang. Aber kaum angekommen, wurde es extrem windig, die Wellen wurden immer heftiger und schließlich fing es auch leicht an zu regnen. Wir waren die einzigen Touristen weit und breit. Trotzdem ließen wir uns nicht davon abhalten und sind ein Stück am Strand entlanggelaufen.

Dabei sind wir zufällig auf eine Höhle gestoßen – und wie sich später herausstellte, war es genau die Höhle, die Elia ohnehin einmal besuchen wollte. Da das Wetter gerade eh unbeständig war, haben wir die Gelegenheit genutzt und uns die Höhle für 300 PHP angeschaut. Das ganze Gebiet war viel größer als erwartet: vier oder fünf Höhlen, darunter eine richtig große, in der früher angeblich Piraten – und später während des Krieges sogar japanische Soldaten – gelebt haben sollen. In einer der Höhlen mussten wir richtig weit durchs Wasser waten, bis wir plötzlich mitten im Dschungel wieder herausgekommen sind. Die Landschaft war atemberaubend und die Höhlen echt spannend.

Zum Schluss gab es sogar noch eine kleine Aussichtsplattform mit einem richtig schönen Blick über den Dschungel. Dort gab‘s dann noch ein Abschlussfoto, bevor wir wieder zurück an den Strand sind, um die Wellen im warmen Abendlicht zu genießen.

Danach sind wir ins Surfhaus nebenan gegangen, haben einen Kaffee getrunken und gewartet, bis es Zeit für den Sonnenuntergang war.

Schließlich sind wir zurück zum Secret Beach gefahren, wo wir noch ein paar letzte Aufnahmen gemacht haben. Da heute das Surfen überall ausgefallen ist, waren wir komplett alleine am Strand. Der Sonnenuntergang war zwar nicht besonders spektakulär, aber die Stimmung an diesem verlassenen Ort war dafür umso schöner – ruhig, friedlich und irgendwie magisch.

Da das Beshie‘s heute Ruhetag hatte entschieden wir uns für leckere Burger in einem authentischen Restaurant mit Surf-Vibes. Ein langer, spontaner und wunderschöner Tag geht zu Ende.

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