Bald geht es los!

Die Philippinen sind ein faszinierendes Land mit über 7.000 Inseln, aber sie verlangen auch gute Planung besonders jetzt während der Regen und Taifunzeit die bis Ende November geht.

Wir haben schnell gemerkt, dass es auf den Philippinen nicht möglich ist, einfach alles auf einmal zu sehen. Die Distanzen sind gross, und Transportmittel funktionieren nur, wenn das Wetter mitspielt. Eine Fähre kann spontan ausfallen, ein Flug verschoben werden. Deshalb planen wir lieber weniger Stopps, dafür mit mehr Ruhe und Zeit, um jeden Ort richtig zu erleben. Ursprünglich hatten wir 100 verschiedene Orte herausgesucht die wir gerne besucht hätten und haben uns dann auf die wichtigsten beschränkt, denn wir wollen nicht nur herumhetzen sonder auch geniessen können.

Wir haben uns zuerst gefragt: Welche Inseln sind gerade sicher? 

Aktuelles Wetter und Risiken

Im Moment bewegt sich der Taifun Fung-wong (auch Uwan genannt) über die Philippinen. Er hat bereits Millionen Menschen betroffen, Häuser beschädigt und viele zur Evakuierung gezwungen. Besonders gefährdet sind Küstenregionen und steile Hanglagen, wo Erdrutsche entstehen können.

Die Natur hier hat eine unglaubliche Kraft. Sonne, Regen, Wind alles wechselt schnell und intensiv. Wir verfolgen täglich die Updates der philippinischen Wetterbehörde PAGASA, um zu wissen, wo wir sicher unterwegs sind.

Unsere Vorbereitung

  • Flexible Reiseplanung: Wir lassen zwischen Flügen und Transfers bewusst ein bis zwei Tage Abstand, falls etwas verschoben wird.

  • Unterkunft: Wir achten auf stabile Gebäude, gute Lage und darauf, dass das Personal bei Notfällen Bescheid weiss.

  • Notfallkontakte: Wir haben die Nummern der Schweizer Botschaft, unserer Unterkunft und des Krankenversicherers im Handy und auf Papier gespeichert.

  • Offlinekarten: Wir laden Google Maps offline herunter, falls Netz oder Strom ausfallen.

  • Bargeld: Wir nehmen immer etwas Pesos mit, da bei Stromausfall keine Automaten funktionieren.

  • Wetterausrüstung: Ein leichter Regenponcho, wasserdichte Taschen und trockene Kleidung sind immer im Rucksack.

Wenn ein Sturm kommt

Wenn ein Taifun naht, ist Ruhe das Wichtigste.

  • Wir bleiben im Haus und meiden Küstenbereiche, auch wenn es verlockend aussieht.

  • Wir fragen in der Unterkunft nach dem nächsten Evakuierungsort.

  • Wir laden alle Geräte auf, solange Strom da ist.

  • Unsere wichtigsten Sachen bleiben griffbereit: Reisepässe, etwas Bargeld, Wasser, Snacks, Powerbank.

  • Und wir vermeiden riskante Aktionen wie «noch schnell zum Strand». Sicherheit geht vor.

Zwischen Regen und Sonne

Das Schöne an den Philippinen ist der ständige Wechsel. In einer Stunde kann alles passieren: dunkle Wolken, plötzlicher Regen, dann wieder grelle Sonne und klares Licht über türkisblauem Wasser. Diese Wechsel machen das Land lebendig und echt.

Wenn man vorbereitet ist, kann man das alles geniessen, statt sich davon stressen zu lassen. Es geht weniger darum, alles zu kontrollieren, sondern mehr darum, mit dem Rhythmus der Inseln zu reisen.

Mein Fazit

Gute Vorbereitung ist hier kein Luxus, sondern Teil des Abenteuers.(Das haben uns auch Reisende erzählt die die Philippinen schon besucht haben und nichts geplant und es bereut haben.) Die Philippinen schenken unvergessliche Momente, aber Vorbereitung ist wichtig. Wer das Wetter ernst nimmt und flexibel bleibt, erlebt das Land in seiner ganzen Kraft und Schönheit.