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26 | Genuss, Entdeckungen und Inselmagie

by Anica Feser | Dec 19, 2025 | 0 comments

Reisetagebuch 11. Dezember 2025

Heute war endlich wieder ein Tag zum Ausschlafen – und das haben wir so sehr gebraucht. Unsere Arme waren vom gestrigen Surfen sowieso komplett durch, also haben wir beschlossen, heute keine weitere Surfstunde zu nehmen. Stattdessen sind wir mit unserem wunderschönen Meerblick aufgewacht, ganz ohne Stress, und gemütlich in den Tag gestartet.

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Nach dem Aufstehen haben wir beschlossen, direkt vor unserer Unterkunft eine Runde im Meer schwimmen zu gehen. Der Boden war leider nicht ganz so sandig, wie wir uns das vorgestellt hatten, und die Ausläufer der Wellen haben uns immer wieder über das Reef geschoben. Nicht ganz so romantisch, wie wir es uns erhofft hatten – aber wir hatten es trotzdem lustig. Wir haben zusammen gelacht und uns danach einfach ans Meer gesetzt und den Moment genossen.

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Anschliessend sind wir ins Whitebeard Cafe gegangen. Wir waren bereits einmal dort gewesen und hatten das Frühstück in guter Erinnerung. Wir entschieden uns beide für French Toast mit Rührei und Bacon. Dazu bestellten wir den Cloud Nine Kaffee, der über einen grossen Eiswürfel geleert wird … einfach nur mmmhh. Wir sassen eine Weile, assen in Ruhe und beobachteten das Geschehen im Cafe.

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Nach einem ruhigen Vormittag stand ein kurzer, aber notwendiger Supermarktbesuch an. Unsere Vorräte an Sonnencreme und Aftersun waren nahezu aufgebraucht, und bei der intensiven Sonne war Abwarten keine Option. Schnell wurde klar, dass Sonnenschutz hier deutlich teurer ist als wir es aus der Schweiz kennen. In den ersten beiden Läden wurden wir nicht fündig. Entweder war die Sonnencreme komplett ausverkauft oder es gab ausschliesslich Produkte mit Whitening Effekt. Ein typisches Bild in vielen Teilen Asiens, wo helle Haut als Schönheitsideal gilt, während bei uns meist das Gegenteil angestrebt wird. Für uns kam das nicht infrage, auch aus gesundheitlicher Sicht.

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Schliesslich führte uns der Hinweis einer Verkäuferin zu einer Kombination aus Apotheke und Supermarkt. Dort fanden wir, was wir suchten. Eine kleine 100 Milliliter Tube, preislich deutlich über dem Gewohnten, aber immerhin ohne aufhellende Zusätze. Manchmal ist es genau diese Art von Kompromiss, die unterwegs dazugehört. Nicht ideal, aber funktional und am Ende beruhigend, wieder vorbereitet zu sein.

Zurück in unserer Unterkunft haben wir am Strand ein paar Fotos gemacht. 

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Dann sind wir mit dem Roller Richtung Norden gefahren, über die berühmte Siargao-Sunset-Brücke. Dort haben wir ein paar Fotos gemacht, bevor wir zufällig einen wunderschönen Strand entdeckten – den Ocean 9 / Beach 9-Surfspot, den wir zwar markiert, aber bisher nie richtig gefunden hatten. Und wow, war der schön! Viel entspannter als die Cloud-9-Area, ruhiger, natürlicher, einfach richtiges Inselfeeling. Dort haben wir noch ein paar traumhafte Drohnenaufnahmen gemacht und die Abendsonne genossen.

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Im Anschluss haben wir uns die neue Unterkunft angeschaut, in der Elia ab morgen einen Monat bleiben wird. Von aussen ein bisschen heruntergekommen. Aber innen dann richtig schön, gute Atmosphäre und genau die Art Menschen, die er sich für diesen Monat hier gewünscht hat. Mit dem richtigen Mindset, die richtigen Vibes. Also wird er heute Abend direkt buchen. Leider ohne mich, aber mit Vorfreude auf eine schöne Zeit.

Auf dem Rückweg kamen wir – natürlich – wieder in den Regen. Dafür gab es zur Belohnung mega günstige und unglaublich leckere Burger von einem Straßenstand, den wir empfohlen bekommen hatten. 4,8 Sterne auf Google Maps, und ein Burger kostet läppische 1.50 Franken – inkl. Pommes! Wir hatten beide einen Burger, Anica dazu einen Mango-Bananen-Shake und Elia ein philippinisches Mango-Eis-Cookie-Dessert. Alles zusammen 3,50 Franken pro Person. Und der Burger? Eine glatte 9,5/10. Der beste Burger der ganzen Reise.

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Danach sind wir noch zum Thai, weil Anica an dem Abend Lust auf Thailändisch hatte. Als Kompromiss gab es dann das Dessert im Thai Restaurant Sabai nebenan. Elia hat dort wahrscheinlich den besten Mango Sticky Rice seines Lebens gegessen. Der Laden war klein, liebevoll eingerichtet und das Essen der Hammer.

Auf dem Heimweg haben wir unseren Freund vom Vortag wieder getroffen: den riesigen, 15 cm langen Tausendfüßler. Elia hatte es noch ausgesprochen, und Sekunden später hat Anica ihn entdeckt. Ein paar lustige Fotos und Videos später ging es dann endgültig nach Hause.

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Jetzt stehen wir am Strand, schauen in den Sternenhimmel, beobachten Glühwürmchen und lassen diesen wunderbaren, vollen, schönen Tag gemütlich ausklingen.

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